Hellevoetsluis Stüzpunkt XXVIIIHM im Atlantikwall


Zum Schutz der Hafenanlagen wurden im Laufe des Krieges Befestigungsanlagen errichtet, die von einfachen gemauerten Unterständen bis hin zu einem schweren Betonbunker reichten, durch den die Festung rundum verteidigt werden konnte. Hellevoetsluis wurde zum sogenannten Stützpunkt im Atlantikwall und konnte hermetisch abgeriegelt werden.

Der Atlantikwall war eine deutsche Verteidigungslinie, die vom Nordkap in Norwegen bis zur französisch-spanischen Grenze verlief. Die Bauarbeiten begannen Anfang 1942, als die deutsche Offensive in Russland ins Stocken geriet und Truppen aus Westeuropa nach Russland geschickt wurden.

Der schwerste Bunker, der in der Festung gebaut wurde, befindet sich in der Nähe der Hafeneinfahrt. Die Wände und das Dach bestehen aus zwei Meter Stahlbeton.

Dabei wurden weitestgehend Standard-Bunkerkonstruktionen verwendet. Für jede Standardkonstruktion wurde die Menge an Material und Arbeitskräften, die für den Bau benötigt wurden, genau erfasst. Auch die Bauzeit wurde festgelegt. Jede Standardausführung erhielt eine Typennummer. Dieser Bunker ist ein Kanonenbunker vom Typ 612 und wurde in drei Monaten gebaut. Es enthielt ein 7,5-cm-Geschütz, das auf den Strand feuern konnte, um eine mögliche Landung der Alliierten zu verhindern.

 

 

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